Nach Hlawati erfolgte die Neuaufstellung eines barocken
Marien-Altars mit dem
Altarbild „Maria hilf” um 1742, die erforderlichen Ausgaben von 145 Gulden trug
zum größten Teil das Vermächtnis des Ägyd Tichtel, zum kleineren Teil die Kirche
selbst. Dieser Marienaltar war ursprünglich beim Kanzelaufgang, auf der Evangelienseite,
aufgestellt worden. Schon 1784 kam es zur Erbauung des Johannesaltars als symmetrisches
Gegenstück, der unter Pfarrer Kisling zum
Herz Jesu-Altar umgestaltet wurde. Den auf der Südseite befindlichen Nepomuk-Altar hatte Pfarrer Heindl 1784 auf eigene Kosten verfertigen lassen. Das erste Bild hat nach Pfarrer Purtscher nicht länger „gedauert”, als es gekostet hat, 26 Gulden. Daher sah sich dieser Herr Pfarrer bewogen, ein neues Altarbild anfertigen zu lassen, wofür er im Jahre 1799 36 Gulden, die von Wohltätern herbeigeschafft wurden, an den Zistersdorfer Maler Streyhammer bezahlte. 1942 (oder 1949) wurde der Marien-Altar von der Evangelienseite auf die Stelle des Nepomuk-Altars gesetzt. Die beiden kleinen Statuen der Pestheiligen Sebastian und Rochus verblieben an ihrem Platz und flankierten von da an den Marien-Altar. Über den Verbleib der Statuen, die den Marien-Altar flankierten, siehe Innenansichten 1900 und 1918, ist nichts bekannt. Die Statue der schmerzhaften Muttergottes war für den Marien-Altar zu klein; sie wurde im Eingang der Kirche unter dem Turme in einer Nische aufgestellt. 1949 kam an ihre Stelle eine Statue der „Alma Redemptoris Mater”, die der Bildschnitzer Konrad Verra, Lienz in Osttirol, geschaffen hat und die S 2.400 kostete. Spender waren die Eheleute Jakob und Franziska Schultes Nr. 5.
Im Jahr 2000 sind deutlich die Schäden in der gemauerte Altarnische zu sehen
Hl. Sebastian
Hl. Rochus
Ein großer Kerzenständer am Marien-Altar
<= Fenster Herz Jesu-Altar => |