Presbyterium - Altarraum rund um den Hochaltar

Das Aussehen des Presbyteriums wurde im 20. Jh. mehrmals wesentlich verändert. Ein beachtlicher Eingriff war 1940 das Errichten von steinernen Kommunionbänken mit einem doppelflügeligen, schmiedeeisernen Türl (auf der Innenaufnahme von 1960 sichtbar). Dieses wurde später wieder entfernt.

Früher hing das ewige Licht zentral im Presbyterium, 1939 kam an diese Stelle ein mit vergoldetem Metallgestell und Glasbehang versehener Luster. Für das ewige Licht wurden an der Säule 2 Wandarme aus vergoldetem Gusseisen befestigt. Zusätzlich beleuchteten 4 Scheinwerfer den Altarraum.

Vor dem Sakristeiumbau (1958) befanden sich links und rechts, an das Kommuniongitter anschließend, je ein eichener, sehr dunkel gebeizter Betstuhl für 4-5 Personen (seit 1702). Rechts befindet sich an dieser Stelle der vordere, neue Eingang in die Sakristei, links das Taufbecken.

1966 erfolgte die Errichtung des Volksaltars an der Grenze Presbyterium - Kirchenschiff.

1971 wurde das Presbyterium um eine Stufe angehoben und mit ungarischem Kalkstein gepflastert. Die Maler- und Marmorierungsarbeiten besorgte die Firma Halik-Fichtinger, Perchtoldsdorf. Im Altarraum wurden vier neue Luster installiert.

Die gotischen Gewölberippen unterlagen in ihrer Freilegung (Färbelung) verschiedenen Moden, momentan sind sie licht gefärbelt.

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Die großen Apostelstatuen des hl. Petrus und Paulus beiderseits des Altares sind aus Gips,
wurden 1761 vom Patron der Kirche angeschafft und stehen auf einem marmorierten Sockel.
Für sie wurden 400 Pfund Gips verwendet.

Durch die im Jahre 1971 im Innern der Kirche durchgeführten Renovierungsarbeiten traten die gotischen Rippen mit dem Schlussstein und die zwei Rundsäulen besonders deutlich in Erscheinung. Bei der nächsten Renovierung wurden sie wieder etwas lichter bemalt.

Von den zwei Türen auf der gegenüberliegenden Seite führt die vordere in die Sakristei, die andere in einen Vorraum zur Sakristei. Ober den zwei Türen in der Mitte steht auf einer Konsole eine Statue des hl. Josef mit dem Jesuskind. Sie wurde 1927 von Anton Wind, Nr.94, gespendet und hat 570,- Schilling gekostet. Geschaffen hat sie Ferdinand Stuflesser aus St.Ulrich-Gröden (Südtirol).

 

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